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ForuM-Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der EKD und Diakonie

Forschungsverbund „ForuM“ veröffentlicht die Ergebnisse seiner Aufarbeitungsstudie zu sexualisierter Gewalt in evangelischer Kirche und Diakonie

Die ForuM-Studie - eine wichtige Grundlage zur Aufarbeitung struktureller Gewalt

Am 25. Januar 2024 hatte der Forschungsverbund „ForuM“ die Ergebnisse seiner Aufarbeitungsstudie zu sexualisierter Gewalt in evangelischer Kirche und Diakonie veröffentlicht. In der Folge hat das Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt, in dem sowohl betroffene Personen als auch kirchliche und diakonische Beauftragte mitarbeiten, die 46 Empfehlungen der Forschenden intensiv beraten und in zwölf konkrete Maßnahmen übersetzt. Dabei sind auch die breiteren Debatten in der Kirche zu den ForuM-Ergebnissen aktiv eingeflossen. Im Jahr 2024 wurde mit der Verabschiedung einer Reform des kirchlichen Disziplinarrechts, die betroffenen Personen mehr Rechte gibt, dem Start der Vernetzungsplattform „BeNe“ für betroffene Personen und dem Entwurf für eine Vereinheitlichung und Verbesserung der Anerkennungsverfahren für betroffene Personen weitere wichtige Schritte getan. In der Diakonie wurde zudem eine verbindliche „Rahmenbestimmung zum Schutz vor und zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt“ erarbeitet, die im gesamten Verband umgesetzt werden soll.

Die Ergebnisse und konkreten Empfehlungen werden weiter auf allen Ebenen von Kirche und Diakonie intensiv diskutiert. Die zentrale Rolle spielt dabei das Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt der EKD. Darin werden kirchliche Beauftragte und Betroffenenvertreter*innen die Ergebnisse gemeinsam mit den Forschenden analysieren, die Diskussionen aus anderen Gremien und Ebenen zusammenführen und im November 2024 der Synode der EKD einen Maßnahmenplan mit Konsequenzen aus der Aufarbeitungsstudie ForuM vorlegen.

Weitere Informationen bietet eine Landingpage der EKD.

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